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Jüdische Museum Berlin: Pressemitteilung vom 15. Mai 2003
Das Sommerprogramm 2003
Veranstaltungen vom 23. Mai bis Mitte September
Das Jüdische Museum Berlin veranstaltet in diesem Jahr erstmals ein Sommerprogramm.
Der weitläufige und zum Verweilen einladende Museumsgarten bildet von Ende Mai bis Mitte September
die Kulisse für ein kulturelles und kulinarisches Programm,
das sich aus festen wöchentlichen Terminen und einem guten Dutzend besonderer Veranstaltungen zusammensetzt.
Entdecken und erleben Sie den Garten des Jüdischen Museums dabei auf ganz neue Weise!
Am Wochenende gibt es für kleine und große Brunchliebhaber ein Picknick,
das an jedem ersten Sonntag im Monat von »Jazz in the Garden« begleitet wird.
Jazzformationen der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« und der Universität der Künste werden sich präsentieren.
Jeden Montagabend verwöhnt das Museumsrestaurant »Liebermanns« auch im Sommer seine Gäste mit kulinarischen Spezialitäten,
kombiniert mit schwungvoller Live-Klezmer-Musik.
Das geplante Bühnen-Programm bietet musikalische Leckerbissen und literarische Unterhaltung auf höchstem Niveau:
Konzertabende mit Rosenthal & Ginzburg (am 23. Mai) und Coco Schumann (am 4. September)
sowie Lesungen mit Iris Berben (am 9. Juli) und Michael Degen (am 20. August) sprechen für sich.
Avantgarde-Künstler wie »Artcore« (am 12. Juni) und »A Tickle in the Heart« (am 17. Juli) zeigen musikalische Experimente.
Am 22. Juni wird der 97. Geburtstag des Regisseurs und Drehbuchautors Billy Wilder mit einer Lesung und einem Film gewürdigt.
Ein weiteres, filmisches Open Air-Highlight wird die deutsche Erstaufführung von »Prisoner of Paradise« sein,
einem Dokumentarfilm über Kurt Gerron (23. Juli).
Ein Wochenende im Zeichen des Schachspiels rundet das umfangreiche Programm ab.
Schach im Garten
An diesem Juniwochenende verwandelt sich der Museumsgarten in einen Treffpunkt für Schachfreunde zum Blitzschach, einem Quiz und vielem mehr.
Am Samstagnachmittag zeigen Prominente am Brett ihr Können.
In einem ebenso unterhaltsamen wie lehrreichen Vortrag wird der einzige deutsche Schachweltmeister Emanuel Lasker (1868 - 1941) vorgestellt.
Im Rahmen des sonntäglichen Picknicks können sich die Kids am kleinem Schachbrett versuchen oder ihre Eltern beim Gartenschach mit Riesenfiguren besiegen.
Phantasievolle Schachfiguren des Berliner Künstlers Hartmut Hoppe machen den Gang durch den Garten nicht nur für Schachfans zu einem Vergnügen.
Wann:
Samstag 14. Juni 2003 von 10 Uhr bis 20 Uhr
15.00 Uhr Schach mit prominenten Überraschungsgästen
17.00 Uhr Vortrag über den einzigen deutsch-jüdischen Schachweltmeister Emanuel Lasker
mit Demonstration von besonders genialen Partien
(Referent: Raj Tischbierek, Schachgroßmeister und Chefredakteur der Zeitschrift »Schach«)
Sonntag 15. Juni 2003 von 10 Uhr bis 18 Uhr
11.00 Uhr Kinderturnier (TuS Makkabi gegen SC Kreuzberg)
Aktionen an beiden Tagen:
Workshops, Demoschach, Gartenschach, Quiz etc.
Wo:
Museumsgarten
Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14
10969 Berlin
Kooperationspartner: Berliner Schachverband,
SC Zugzwang 95 e.V. und weitere Vereine,
Emanuel Lasker Gesellschaft e.V.,
Hartmut Hoppe (Künstler, gestaltet den Garten mit Schachfiguren aus Pappmaché und anderen Materialien)
Der Eintritt ist frei.
Kontakt:
Internet: www.jmberlin.de
Email: sommerprogramm@jmberlin.de
Telefon: 030-25993309
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