Einladung
zur Ausstellungseröffnungam
26. April um 19.00 Uhr
Spielend reisen
-Reiseschachspiele vom 18. Jahrhundert bis heute
Eine Ausstellung der Emanuel
Lasker Gesellschaft vom 27.04. - 31.08.2007
Bahnreisenden
und
Schachspielern ist eines gemeinsam: Die Suche nach dem richtigen Zug.
Der Reisende braucht ihn für die schnellstmögliche
Verbindung, der Schachspieler für den Sieg. Schon
für die ersten Bahnreisenden war Schach das klassische Spiel,
um sich die Fahrt so kurzweilig wie möglich zu gestalten. Die
Spiele-Hersteller reagierten prompt auf den mit dem Ausbau des
Schienennetzes verbundenen Reiseboom. Unterschiedlichste Modelle wurden
gefertigt, die den Anforderungen des Reisens
entsprachen. Die größte Verbreitung fanden Steck-
oder Magnetspiele, wie sie in der Ausstellung in zahlreichen
Ausführungen und Materialien gezeigt werden. Ideale
Reisebegleiter waren auch Taschen- oder Brieftaschenschachs, die bequem
in die Manteltasche passten. Das berühmteste
Taschenschach entwarf 1943 Marcel Duchamp.
Doch bereits vor dem Zeitalter der Eisenbahn gab es Spiele, die als
Reisespiele angesehen werden können: z.B. arabische
Figurensätze mit textilem Spielplan; ein
für Kutschfahrten gefertigtes Steckschach mit Sand
gefüllten Kissen als "Spielbrett" oder
Kapitänsspiele, die den besonderen
Bedingungen einer Schiffsreise angepaßt wurden.
Ein
Kuriosum der Ausstellung stellt ein dreidimensionales
Raumschach dar, eine Replik des Spiels aus dem
„Raumschiff Enterprise“, womit Mister Spock den
Bordcomputer zu einigen Partien herausforderte. Für Reisen ins
All eignen sich auch die Reiseschachcomputer aus den 80er Jahren, die
ebenfalls Eingang in die Ausstellung gefunden haben.
Idee und Realisation: Susanna Poldauf Ort: Emanuel
Lasker Gesellschaft Leuschnerdamm 31 10 999
Berlin-Kreuzberg (Nähe Moritzplatz)
Besichtigung
und Führungen nur nach vorheriger Anmeldung unter:
Tel: 0049-30-616 84 130

www.lasker-gesellschaft.de> |