Das Programm zum Wochenende vom 9. bis 11. Januar 2009
9. Januar 2009
Lasker-Empfang
Das Lasker-Wochenende nahm am Freitag Abend um 18 Uhr mit dem Empfang im Plenarsaal des Oberverwaltungsgericht Berlin- Brandenburg (OVG) in der Hardenbergstraße 21 in 10623 Berlin seinen feierlichen Anfang.
Zu Beginn begrüßten Vorstandsmitglied FM Thomas Weischede
und der Präsident des OVG, Jürgen Kipp die Gäste.
In seiner Rede über die Geschichte des OVG und der Verwaltungs-gerichtsbarkeit in Preußen und Deutschland bezog Jürgen Kipp die Biographie Emanuel Laskers und Gerhard Hauptmanns mit ein. Im Jahr 1894, als Lasker Weltmeister wurde, führte die Aufführung von Hauptmanns "Die Weber" in Konsequenz zu der Etablierung einer unabhängigen Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kaiserreich. Dies spannte einen Bogen zum Vorstandsvorsitzenden Paul Werner Wagner, der über Gerhard Hauptmanns "Atridentetralogie" seine Diplomarbeit schrieb.
Paul Werner Wagner verlieh den Eheleuten Petra und Viktor Kortschnoi die Ehrenmitgliedschaft der Emanuel Lasker Gesellschaft.
Petra wurde für ihre Verdienste zum Wohle des Schachs geehrt und war sichtlich gerührt.
Viktor, "der Schreckliche", erhielt die Auszeichnung für sein Lebenswerk.
Den Festvortrag zu dem Thema "Königsplan - Strategien der Schachgroßmeister für Ihren Erfolg - Methoden für Planung, Kreativität und Management" wurde anschließend von dem Internationalen Großmeister Stefan Kindermann von der Münchener Schachakademie gehalten und stieß auf positive Resonanz.
In dem Vortrag wurden Vergleiche zwischen den Strategien von Großmeistern und Strategien von Managern gezogen, die laut Kindermanns Ausführungen auf sehr ähnlichen Prinzipien beruhten.
Im Anschluss sprach der geschäftsführende Vorstand Stefan Hansen und das Buffet wurde eröffnet.
Die Emanuel Lasker Gesellschaft präsentierte den Gästen am Infostand ihre Arbeit. Dabei stand die Lasker-Monographie im Mittelpunkt.
Viktor gab bereitwillig Autogramme.
Dank der technischen Zusammenarbeit mit ChessBase konnte das Publikum live gegen den ex-Weltmeister Rustan Kasimdzhanov spielen. Zur Partie.



Mit der unglücklichen Partie-Niederlage der Emanuel Lasker Gesellschaft nahm der Abend ein ruhiges Ende.
10. Januar 2009
1. Lasker-Masters-Turnier
Am Samstag, den 10. Januar 2009, fand um 09.45 Uhr das 1. Lasker-Masters im Hotel Ellington in der Nürnberger Straße 50 - 55 10789 Berlin statt.

Entsprechend der Begrenzung der Teilnehmer ausschließlich auf Lasker-Mitglieder fanden sich 22 Schach- und Laskerfreunde ein.

Wir danken Bernard Riess für die Turnierleitung, die Bereitstellung der Ergebnisse und der Tabelle.

Den Erwartungen voll entsprechend gewann Viktor das Masters mit 8-0 Punkten.


Er bekam den Pokal von Paul Werner Wagner überreicht und erhielt eine Flasche Lasker-Weißwein (mit Lasker-Logo), der vom Weingut Badischer Hof gesponsort wurde.

Lasker-Dinner
Am Samstagabend fand um 19.30 Uhr ein gemeinsames Lasker-Dinner im Berliner Hotel Gates in der Knesebeckstr. 8-9, 10623 Berlin, statt.
Zwischen den Gängen, bei denen sehr gute kulinarischen Speisen aufgetischt wurden, wurden die Kurzfilme "Schachfieber" und "Bei Anruf Matt" gezeigt.Der Stummfilm Schachfieber löste bei einigen anwesenden Gästen großes Gelächter aus und sorgte für heitere Unterhaltung.
11. Januar 2009
Mitgliederversammlung der Emanuel Lasker Gesellschaft
Am Sonntag, den 11. Januar 2009, fand ab 10.00 Uhr im Hotel Gates in der Knesebeckstr. 8-9, 10623 Berlin die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Das Protokoll über die Versammlung wird zeitnah an die Mitglieder versandt, ebenso das Protokoll der letzten außerordentlichen Versammlung vom Dezember 2007.

Der Vorstand gab Auskunft über die Finanzen und Aktivitäten im letzten und diesen Jahr. Michael Negele trug den letzten Stand zur Lasker-Monographie vor, welches von den anwesenden Mitgliedern sehr positiv aufgenommen wurde.

Im Anschluss an die Satzungsänderungen wurde beim gemeinsamen Buffet das Lasker-Wochenende friedvoll beendet.
Fotografen: Michael Negele und Emanuel Wagner
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