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Emanuel Lasker

Homo ludens • homo politicus

Beiträge über sein Leben und Werk

Emanuel Lasker – Homo ludens • homo politicus

Herausgegeben von
Elke-Vera Kotowski, Susanna Poldauf und Paul Werner Wagner

2003, 256 Seiten, gebunden, 29,00 EUR
ISBN 3-935035-15-2

EMANUEL LASKER (24.12.1868 Berlinchen - 11.1.1941 New York) erlangte weltweite Berühmtheit und zählte zu den bekanntesten Deutschen im Ausland. Von 1894-1921 trug er siebenundzwanzig Jahre den Titel des Schachweltmeisters, eine nie wieder erreichte Leistung.

LASKERS Persönlichkeit zeichnete sich durch eine enorme Vielseitigkeit aus. Er promovierte 1900 in Mathematik, schrieb mehrere philosophische Werke, betätigte sich als Herausgeber von Schachbüchern, Schachzeitschriften und verfasste literarische Werke, darunter ein Drama (mit seinem Bruder Berthold).

Er lebte die längste Zeit seines Lebens in Berlin, davon allein zwanzig Jahre bis 1933 in der Aschaffenburger Straße 6a. In der brandenburgischen Gemeinde Thyrow besaß er seit 1921 ein großes Grundstück mit einem Landhaus als Sommersitz.

EMANUEL LASKER war ein politisch denkender Mensch. Er lehnte den Nationalsozialismus vehement ab. Unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten mußte er Deutschland verlassen. Seine Exilstationen waren: Holland, England, Schweiz, Sowjetunion und USA.

Im diesem Buch widmen sich Autoren verschiedener Fachdisziplinen dem Leben und Werk Emanuel Laskers. Ein besonderes Augenmerk erhalten dabei Aspekte der deutsch-jüdischen Geschichte vor 1933. Das Buch vereint Vorträge von Wissenschaftlern und Schachhistorikern, die auf der internationalen Konferenz zum 60. Todestag von Emanuel Lasker vom 12. - 14. Januar 2001 in Potsdam gehalten wurden.



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Inhalt  
Zum Geleit 7
Grußworte 9
Vorwort 13
Paul Werner Wagner
Meine Liebe zu Lasker - Intentionen einer Tagung
15
Michael Dreyer
Emanuel Lasker als homo politicus. Politisches Denken und Handeln im Zeitalter des Totalitarismus
19
Ulrich Sieg
Ein selbstbewußter Querdenker? - Emanuel Lasker als Philosoph
39
Bernd Gräfrath
Lasker und die Philosophie der Gegenwart
55
Oliver Lembcke
Prinzipien für die Praxis: Laskers „Spiel-Theorie“
69
Tim Hagemann
Emanuel Laskers theatralische Sendung
89
Tim Hagemann
Wildwechsel von Ideen - Über Wilhelm Steinitz und Emanuel Lasker
95
Egbert Meissenburg
„But Everybody Does That“ - Überlegungen zur (angeblich) gegnerbezogenen Spielweise von Emanuel Lasker
117
Helmut Pfleger
Laskers psychologischer Stil
135
Wolfgang Unzicker
Die Antipoden Tarrasch und Lasker
139
Robert Hübner
Laskers „psychologische Spielweise“
149
Michael Ehn / Ernst Strouhal
Gedächtnis und Phantasie. Emanuel Laskers kulturalistische Sicht der Verhältnisse von Judentum und Schachspiel und ihre Grenzen
161
Henriette Reerink
Lasker und Holland
173
Juri Awerbach
Lasker in Rußland
187
Isaak Linder
Laskers Moskauer Exil
195
Lothar Schmid
Lasker und der Beginn meiner Sammlung
203
Kazimierz Hoffmann
Emanuel Lasker und Barlinek - Pflege von Erbe und Tradition
207
Siegfried Augustat
Lasker in Thyrow
211
Siegfried Augustat
Irrtümer und Fehler in der Lasker-Literatur
221
Hans-Christian Wohlfarth
Lasker und Go
225
Ernst Strouhal
Family business - Kleine Erinnerungen an meine erste Begegnung mit Lasker
237
Bilddokumentation 241
Dank 252
Autoren und Herausgeber 254
 

aktualisiert: 1. November 2003